Namibia hat seine Trophäenjagd nach deutschem Vorbild geregelt. NAPHA, der Verband der Berufsjäger, schaut sehr genau, daß die Jagd für Auslandsjäger, die ein wichtiger Erwerbszweig für viele ist, nicht in Verruf kommt. Es gibt Minimummaße für Trophäen. Darunter darf der Kunde nicht belastet und die Trophäe nicht ausgeführt werden. Nach oben gibt es die Medaillenränge. Daraus ersieht der Kunde, ob man ihn alte, reife Tiere hat schießen lassen.
Bei den Kudus gibt es Ebenenkudus und Buschflüchter. Die Buschflüchter haben hohe, ganz eng gestellte Trophäen. Die Kudus auf Ombuwa haben imposante, weit ausgelegte Hörner mit mächtiger Basis. Sie ereichen nach der Namibiaformel nicht die absoluten Spitzenmaße, weil die Hornlänge entlang der Schraubenwindung gemessen wird und da punkten die Enggestellten, weil ihre Windungen tiefer sind. Fließt aber die Auslage mit in die Formel ein, wie zB. bei SCI, punkten die Ombuwa-Kudus.